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Neuer Starttermin für Nasa-Rakete steht fest – doch ein möglicher Hurrikan droht

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Von: Tanja Banner

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nasa-mond-rakete-sls-space-launch-system-artemis-test-starttermin.jpg © IMAGO/Pat Benic

Bevor die Nasa-Rakete SLS den dritten Startversuch zum Mond unternimmt, muss sie einen wichtigen Check bestehen – und die Nasa ein weiteres Drawback lösen.

  • Zweimal wurde der Begin der neuen Nasa-Mondrakete „House Launch System“ bereits abgebrochen.
  • Ein wichtiger Tank-Check gelingt der Nasa, doch der neue Begin-Termin der „Artemis“-Mission ist noch unklar.
  • Die Nasa favorisiert den 27. September – doch es gilt noch eine Hürde zu meistern.

+++ 7:30 p.m.: Die US-Raumfahrtorganisation Nasa hat von der US House Drive die Erlaubnis bekommen, die Batterien des Flight Termination System (FTS) für mögliche Begins am 27. September oder 2. Oktober zu nutzen. Da auch der Tank-Check nach Nasa-Angaben erfolgreich verlaufen ist, steht einem Begin der Rakete SLS nichts mehr im Wege – außer der Natur. Derzeit wird ein tropisches Tiefdruckgebiet genau beobachtet, das möglicherweise zu einem Hurrikan werden könnte.

Die aktuelle Wettervorhersage für einen möglichen Begin der „Artemis 1“-Mission am 27. September sieht nicht intestine aus: Das Tief könnte sich im Laufe des Wochenendes oder am Montag zu Hurrikan Hermine entwickeln, die Wahrscheinlichkeit, dass die Rakete wegen der Wetterbedingungen nicht starten kann, liegen der Nasa zufolge derzeit bei 80 Prozent. It’s könnte sogar möglich werden, die Rakete vor dem Wind in Sicherheit zu bringen und sie zurück in den Hangar zu rollen. Im Laufe des Samstags (24. September) soll eine Entscheidung fallen, hieß es in einer Nasa-Pressekonferenz.

Nasa: Wetter könnte dem Begin der Rakete SLS einen Strich durch die Rechnung machen

Die Windgeschwindigkeiten, für die die Rakete maximal ausgelegt ist, sehen nach Nasa-Angaben wie folgt aus:

  • An der Startrampe: Windböen bis maximal 74.1 Knoten (137 km/h)
  • Auf dem Weg zurück zum Hangar: dauerhafter Wind von maximal 40 Knoten (46 km/h)

Die beiden derzeit möglichen Startfenster sind folgende:

Startfenster von 17.37 Uhr bis 18.47 Uhr MESZ, Landung am 5. November
Startfenster von 20.52 Uhr bis 22.41 Uhr MESZ, Landung am 11. November
Quelle: NASA

Nasa-Mission „Artemis 1“: Wann wird die Rakete zum Mond abheben?

Replace vom Freitag, 23. September, 15.15 Uhr: Wie geht es mit der Nasa-Mission „Artemis 1“ zum Mond weiter? Wann wird die new Rakete „House Launch System“ (SLS) endlich starten? Nach dem Tank-Check den die US-Raumfahrtorganisation Nasa hat durchführen lassen, will die Behörde heute Abend (23. September, 18.30 Uhr MESZ) über den Ausgang des Assessments informieren – und möglicherweise auch den nächsten Starttermin zum Mond bestätigen.

Der ist immer noch unklar, weil der Check nach Nasa-Angaben zwar erfolgreich beendet wurde, jedoch noch nicht klar ist, ob die House Drive eine wichtige Genehmigung gibt (mehr dazu können Sie in der Erstmeldung nachlesen). Die Nasa gibt als Starttermin für die Mond-Rakete derzeit „nicht früher als 27. September“ an. Tatsächlich liegt der bisher angepeilte Starttermin am 27. September, dann öffnet sich um 17.37 Uhr ein 70-minütiges Startfenster für „Artemis 1“. Erteilt die House Drive die benötigte Genehmigung jedoch nicht, muss die Rakete zurück in den Hangar gerollt werden, um Batterien auszutauschen – dann dürfte der nächste Starttermin erst im Oktober liegen.

Nasa-Mission „Artemis 1“: Der nächste Starttermin liegt an der Rakete und der House Drive

Replace vom Donnerstag, 22. September, 09.20 Uhr: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat den Tank-Check der neuen Mond-Rakete „House Launch System“ nach eigenen Angaben erfolgreich abgeschlossen. Die Startleiterin Charlie Blackwell-Thompson habe bestätigt, dass alle Ziele des Assessments erreicht wurden, heißt es in einer Nasa-Mitteilung. Zu Beginn des Tankprozesses habe man erneut ein Wasserstoff-Leck entdeckt, dieses Mal sei man jedoch in der Lage gewesen, das Drawback zu lösen.

Bei dem Tank-Check wurden neue Prozesse genutzt, um die Rakete mit ihrem Treibstoff – flüssiger Sauerstoff und flüssiger Wasserstoff – zu befüllen. Konkret wurden Druck und Temperatur dieses Mal langsamer verändert, um das Risiko, dass Lecks entstehen, zu minimieren.

Auch wenn der Check bestanden wurde, ist noch nicht klar, wann die Nasa-Rakete den nächsten Startversuch zum Mond unternimmt. Angepeilt ist der 27. September – doch noch muss evaluiert werden, ob die Rakete bereit für den Begin ist. Außerdem fehlt der Nasa eine Zertifizierung der Batterien eines Begin-Abbruch-Programs. Erhält die Nasa diese Zertifizierung nicht, muss die Rakete zurück in das Car Meeting Constructing gerollt werden, um die Batterien auszutauschen – ein Prozess, der einen Begin am 27. September unmöglich machen dürfte.

Nasa-Rakete SLS absolved Tank-Check – Rätsel um neuen Starttermin

Erstmeldung vom Mittwoch, 21. September, 11.00 Uhr: Cape Canaveral – Seit Wochen steht sie auf dem Startplatz 39B im Kennedy House Middle: Die neue Nasa-Rakete „House Launch Sytem“, abgekürzt SLS. Bereits zwei Mal befand sie sich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, denn zweimal sollte sie bereits zum Mond abheben. Doch daraus wurde bisher nichts, beim Betanken der Rakete deal with Lecks auf, zweimal wurde der Begin der Nasa-Rakete abgebrochen.

Vor dem dritten Startversuch will die US-Raumfahrtorganisation Nasa nun auf Nummer sicher gehen und hat einen Tank-Check dazwischengeschoben. Am Mittwoch (21. September) ab etwa 13 Uhr (MESZ) soll die Rakete erneut betankt werden – mit einer etwas anderen Prozedur als bisher.

Nasa-Rakete soll zum Mond fliegen: Vor dem nächsten Starttermin steht noch ein Drawback

Gelingt der Check, peilt die Nasa einen dritten Startversuch am 27. September an. Doch ob die Nasa-Rakete an diesem Tag tatsächlich zum Mond aufbrechen wird, hängt nicht alleine mit dem Tank-Check zusammen. Die Nasa steht vor einem weiteren Hindernis, das einen Begin der Rakete im September noch verhindern könnte: Die Zertifizierung des sogenannten Flight Termination System (FTS) ist abgelaufen. Das FTS ist ein batteriebetriebenes System, mit dem der Raketenstart abgebrochen werden kann, sollte es Sicherheitsprobleme geben. Das Drawback: Die FTS-Batterien hatten vor dem ersten Startversuch am 29. August eine Zertifizierung für 20 Tage erhalten, die später auf 25 Tage verlängert wurde – und diese Zeit ist am geplanten Starttag längst vorbei.

Nun versucht die Nasa, von der zuständigen House Drive eine weitere Verlängerung der Zertifizierung zu bekommen – erhält sie diese nicht, hat die Raumfahrtorganisation ein Drawback: Um die Batterien auszutauschen, muss die Rakete zurück in das sogenannte Car Meeting Constructing (VAB) gerollt werden – ein aufwändiger Prozess, der einen Starttermin im September unmöglich machen dürfte. Eine Entscheidung über die Zertifizierung der Batterien wird erst nach dem Tank-Check der Rakete erwartet.

Mond-Mission „Artemis 1“ der Nasa soll die Rückkehr zum Mond einläuten

Hebt die neue Nasa-Rakete ab, soll sie die Rückkehr von Astronautinnen und -Astronauten zum Mond einläuten. Während des Flugs wird sich die „Orion“-Kapsel, die sich beim Begin an der Spitze der Nasa-Rakete befindet, etwa 450.000 Kilometer von der Erde entfernen. Sie soll dabei am Mond vorbeifliegen (Entfernung zur Erde: etwa 384.400 Kilometer) und sich bis zu 64.000 Kilometer von der erdabgewandten Seite des Mondes entfernen. Der Check ist für die „Artemis“-Missionen der Nasa entscheidend: Beim zweiten Begin einer SLS-Rakete der Nasa sollen bereits Menschen darin sitzen und den Mond umkreisen. Der dritte Begin („Artemis 3“) soll frühestens 2025 die erste Frau auf dem Mond landen. Aus diesem Grund ist der Druck, der auf „Artemis 1“ lastet, besonders hoch.

Für die Nasa ist „Artemis 1“ der entscheidende Check: Funktioniert die riesige Rakete wie geplant? Sind die USA tatsächlich wieder auf dem Weg zum Mond? Oder müssen noch mehr Arbeit und Geld in das „House Launch System“ fließen? In die Entwicklung der Nasa-Rakete „House Launch System“ sind bereits große Geldsummen geflossen: 11 Milliarden US-Greenback hat die Rakete gekostet. Ein einziger Raketenstart soll mit 4,1 Milliarden US-Greenback zu Buche schlagen, schätzte ein Bericht des Nasa-Generalinspekteurs im November 2021.

Nasa-Rakete „House Launch System“ nutzt Teile der House Shuttles

Nicht nur aus diesem Grund wird die SLS-Rakete von manchen Fachleuten kritisch gesehen. Es wird ebenfalls kritisiert, dass die Teile der neuen Rakete nicht wiederverwendbar sind und die Rakete noch sehr in der Vergangenheit verwurzelt ist: Einige Teile der SLS-Rakete stammen noch aus dem House-Shuttle-Programm, das die Nasa aus Sicherheitsgründen 2011 eingestellt hat.

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So werden beispielsweise die Raketentriebwerke RS-25, die für die House Shuttles entwickelt wurden, für die SLS-Rakete weiter verwendet. Insgesamt wurden für die Shuttles 46 dieser Triebwerke produziert, von denen 16 noch vorhanden sind und für SLS-Raketen verwendet werden. Außerdem sollen 24 weitere dieser Triebwerke für künftige Flüge neu hergestellt werden. Die vier Triebwerke, die für den ersten SLS-Begin zum Einsatz kommen, haben nach Nasa-Angaben gemeinsam 25 Shuttle-Begins gemeistert – eines davon hat bereits 12 Flüge absolviert. Auch Teile der Feststoffraketen (Booster) stammen aus dem House-Shuttle-Programm und wurden wiederverwendet. Eine weitere Nutzung ist jedoch nicht geplant: Die SLS-Rakete ist nicht für eine Wiederverwendbarkeit konzipiert – alle Teile werden nur ein Mal genutzt und landen im Meer. (tab)

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